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Die Entwicklung zur Stadt kann auf die Mitte des XV. Jahrhunderts festgelegt werden, als die ehemals eigenständigen Dörfer Hód, Vásárhely, Tarján und Ábrány miteinander verschmolzen und eine der eigentümlichsten, größten Marktflecken der Großen Tiefebene entstand. Die Siedlung, die seit 1437 den Namen Hódvásárhely trägt, erscheint in einer Urkunde des damaligen Gutsherren János Hunyadi als Herrschaftssitz.. Die Lage an dem Handelsweg von Csongrád nach Csanád begünstigte den Handel. Im Mittelalter verzeichneten die Märkte und Viehzüchterstädte ein Wachstum.
Als gutsherrschaftlicher Marktflecken (oppidum) lag es auf dem Gebiet des mittelalterlichen Komitats Csongrád.
Ein Teil des Komitats kam nach 1542 unter türkische Oberherrschaft. Der Teil zwischen Donau und Theiß gehörte zum Osmanischen Reich, der Teil jenseits der Theiß mit Hódvásárhely gehörte zu Siebenbürgen. Nach dem Feldzug von 1552 gelangte das gesamte Komitat Csongrád in die Hände der Türken. Der Angriff der Türken und Tataren im Jahre 1566 verwüstete den ganzen Landstrich.
Zur Zeit der Vertreibung der Türken 1693 verheerten türkisch-tatarische Truppen die Gegend. Auch die Stadt fiel ihnen zum Opfer. Die geflohene Bevölkerung siedelte sich erst 1699 wieder an.
Die hundertfünfzigjährige Türkenherrschaft brachte spärliche Besiedlung und verwilderte Landstriche mit sich. Die Bevölkerung nützte die Vorzüge der Weideflächen in der Puszta und der von Wasseradern durchzogenen Wiesen, und betrieb hauptsächlich Herdenwirtschaft. Die ungarischen grauen Rinder, die auf ferne Märkte getrieben wurden, bildeten eine bedeutende Einnahmequelle.
In der Zeit des Freiheitskampfes unter Rákóczi war Graf Miklós Bercsényi Herr der Stadt. Der Hof beschlagnahmte 1701 seine Güter und ließ sie dem kaiserlichen General Lipót Schlick zufallen. Während des Freiheitskrieges erlangte Bercsényi 1709 die Stadt zurück und gab sie dem Kuruzengeneral Sándor Károlyi in Pacht. Nach dem Friedensschluss von Sathmar erkannte der Wiener Hof Károlyis Besitzrechte nicht an und erst elf Jahre später konnte er die Güter durch Kauf wieder in seinen Besitz bringen. Von da an, von 1722 bis zur Aufhebung der Grundbesitzerrechte im Jahre 1818 befand sich die Stadt im Besitz der Familie des Grafen Károlyi.
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