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DIE GESCHICHTE DER STADT

Hódmezővásárhely liegt im Südosten der Großen Tiefebene, dort wo der Békés-Csanáder Rücken und der alkalisch-lehmige Wiesengrund der Theiß aufeinandertreffen. An der Grenze der beiden unterschiedlichen Habitate entwickelten sich günstige Siedlungsbedingungen. Die Archäologen fanden auf dem Gebiet der Stadt etwa sechstausend Jahre alte Siedlungsspuren. Die freigelegte Kulturschicht bezeugt die fast ununterbrochene Anwesenheit des Menschen. Das Neolithikum ist, unter anderem, rekonstruierbar anhand gegrabener Erdhütten und Getreidespeicher, Gefäße, Steine für Bodennetze und der „Venus von Kökénydomb”, die auf einen Fruchtbarkeitskult hinweist. Die Archäologie förderte auch eine Reihe von Funden der Kupfer-, Bronze- Eisen- und Völkerwanderungszeit zu Tage. Die an verschiedenen Punkten der Gemarkung zum Vorschein gelangten Funde aus unterschiedlichen Epochen können in der archäologischen Dauerausstellung des János-Tornyai-Museums besichtigt werden.
Ende des VIII. Jahrhunderts trafen die Ungarn, die sich hier ansiedelten, hauptsächlich auf versprengte Nomadenvölker und die Slawen, die vor den Bulgaren geflohen waren und Landwirtschaft und Viehzucht betrieben. Nach der Chronik des Anonymus siedelten zwischen Kreisch, Theiß und Mieresch die Sippe von Ond und seinem Sohn Ete.
Vor dem Tatarensturm bestanden auf diesem Gebiet schon 7 Dörfer mit einer eigenen Kirche. Nach dem Wüten der Tataren wuchsen neue Dörfer aus dem Boden, die den Verheerungen durch die Türken zu Opfer fielen. Die Gemarkungen dieser Dörfer fielen später an Hódmezővásárhely und erweiterten das Territorium der Stadt gewaltig. Die Archäologen entdeckten etwa zwanzig mittelalterliche Dörfer, beziehungsweise deren Kirchen.
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